„…weil ich meinen Beruf liebe“ – Vanessa, Leitung Intensivpflege-WGs

Eigentlich lag die Entscheidung für VigeoCare nicht allzu fern. Denn seit über 7 Jahren ist Vanessa mit Tobias Estorer verheiratet, der selbst bei uns im Unternehmen seit über 3 Jahren als Pflegedienstleiter arbeitet. Anfänglich wollte sie lediglich als Nebenjobberin ihren Mann unterstützen, übernahm aber nach und nach immer mehr Aufgaben, weil VigeoCare weiter wuchs. Seit Februar 2017 ist sie nun als Vollzeitkraft bei uns im Unternehmen und übernimmt die pflegerische Leitung der Intensivpflege-Wohngemeinschaften. Gemeinsam mit ihrem Mann sieht sie ihren Job mittlerweile nicht nur als Job an, sondern viel mehr als Hobby und Berufung, der sie gemeinsam nachgehen. 

Wohlfühlen als oberstes Ziel

Wenn sich nicht nur Klienten in den Intensivpflege-WG´s wohlfühlen, sondern auch die Angehörigen immer wieder gerne zu Besuch kommen, dann weiß Vanessa, dass sie und ihr Team gute Arbeit geleistet haben. 
Aber auch wenn die Schaffung dieser Wohlfühl-Atmosphäre natürlich immer ihr oberstes Ziel ist, freut sich die 34-jährige besonders, wenn Klienten genesen. In den letzten Monaten konnten bereits zwei Patienten gesund und ohne Trachaelkanüle nach Hause entlassen werden. „Auch wenn der Abschied natürlich immer wieder ein wenig traurig ist, so arbeiten wir ja aber genau auf solche Momente hin, dass darf man nicht vergessen.“, meint Vanessa dazu. 

Flexibel, abwechslungsreich, vielfältig

„Ich erzähle sehr gerne auf meinem Arbeitsalltag, weil ich meinen Beruf liebe. Außerdem ist mein Job und somit auch mein Tagesablauf so vielfältig, dass nie langweilige Routine entstehen kann. Das teile ich auch immer sehr gerne mit anderen!“ Als pflegerische Leitung der Intensivpflege-Wohngemeinschaften baut und strukturiert Vanessa neue WG´s nicht nur mit auf, sondern beschäftigt sich vor allem intensiv mit den Mitarbeitern. Dazu gehört die Planung neuer Mitarbeiter und die Einarbeitung dieser, das Aufstellen neuer Dienstpläne, die Führung von Mitarbeitergesprächen, die Planung von Fortbildungen und vieles mehr.
Allgemein ist sie immer als Ansprechpartner da und steht für Fragen der Mitarbeiter bereit. „Seitdem ich außerdem regelmäßig in den WG´s präsent bin, fühlen sich auch die Pflegekräfte viel sicherer.“
Aber ihr Aufgabenbereich bezieht sich auch auf die Klienten. Daher übernimmt sie Angehörigengespräche, begleitet die WG-Ärztin Frau Dr. Rosenzweig häufig zu den Visiten und übernimmt auch den Besuch von Kliniken und somit den Erstkontakt zu neuen Patienten, um die WGs vorzustellen. Damit die Klienten gemeinsam mit ihren Angehörigen aber auch innerhalb der Wohngemeinschaften ein möglichst normales Leben weiter führen können, werden auch alle Festlichkeiten wie Ostern, Weihnachten oder saisonbedingte Feste wie Sommer- oder Herbstfeste von Vanessa geplant.
„Das ist nur ein Einblick in meine Aufgaben, allgemein könnte ich noch viel mehr erzählen. Aber ich denke das zeigt ganz gut, dass mein Tag meist nicht planbar, sondern eher flexibel und auf jeden Fall immer sehr abwechslungsreich ist.“

Durch Fortbildungen noch mehr helfen können

Als examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin liegen ihr selbst auch immer wieder Fortbildungen und Schulungen am Herzen. Deswegen absolvierte sie auch eine Weiterbildung für die außenklinische Beatmung und schließt Anfang nächsten Jahres ihre Ausbildung zur Pflegedienstleiterin ab. 
Bevor sie jedoch vor zwei Jahren zu VigeoCare kam, arbeitet Vanessa bereits über 15 Jahre in einer Klinik, lernte aber immer mehr den außenklinischen Arbeitsablauf durch ihren Mann kann. Dadurch musste sie sich letztendlich für einen Bereich entscheiden und hatte das Gefühl bei VigeoCare eigenständiger arbeiten zu dürfen. „Die Pflegequalität gegenüber den Klienten ist auch einfach höher als in einer Klinik, das muss man leider sagen. Der Bezug zu den Angehörigen bleibt auch bestehen, in einer Klinik ist für diese Bindung leider keine Zeit. Und dieser persönliche Kontakt zu Klienten und Angehörigen ist ja eigentlich das, wofür man Pflegekraft geworden ist und was man eigentlich nicht gerne aufgeben möchte.“ Deswegen hat sie sich auch vor vielen Jahren für die Pflegebranche entschieden, denn es ist ihr schon immer leicht gefallen den Bezug zu anderen aufzubauen. Und sie kann dem wichtigsten Punkt nachgehen, der ihr schon immer am Herzen liegt: das Wohlergehen anderer Menschen.